BUCH:

Eduard Schewardnadse: Als der Eiserne Vorhang zerriss – Begegnungen und Erinnerungen
Mit einem Geleitwort von Hans-Dietrich Genscher

Klappentext: Eduard Schewardnadse schildert in einem sehr persönlichen Buch seine politische Vergangenheit und die Begegnungen mit Persönlichkeiten der Weltpolitik. Im Mittelpunkt stehen seine Tätigkeit als Außenminister in Moskau und jene weltpolitischen Entscheidungen, an denen er maßgeblich beteiligt war: die Wiedervereinigung Deutschlands, der Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan, die Beendigung des Kalten Krieges.
Der Autor beschreibt viele Details aus der Endphase der Sowjetunion, geht ausführlich auf den Zerfallsprozess des Imperiums ein und erklärt auch das schwierige Verhältnis Russlands zu den meisten ehemaligen Sowjetrepubliken. Er spricht offen und detailliert über seine heute zerrüttete Beziehung zu Michail Gorbatschow, und wie es dazu kam.
In einem anderen Teil des Buches widmet sich Eduard Schewardnadse seiner Tätigkeit als Staatsoberhaupt Georgiens. Er beschreibt die Umstände der Rückkehr in seine Heimat Georgien im März 1992, das gespannte Verhältnis zu Swiad Gamsachurdia, die instabile Lage des Landes zu Beginn der 1990er Jahre, den Ausbruch der Konflikte in Abchasien und Südossetien, Russlands Politik im Kaukasus und die Entwicklung Georgiens zu einem souveränen Staat. Er schildert aus seiner persönlichen Sicht die Vorgänge, die zu seinem Rücktritt als Staatspräsident Georgiens im November 2003 führten. Eduard Schewardnadse berichtet über die drei Attentate, die in Georgien in den 1990er Jahren auf ihn verübt worden sind. Schließlich warnt der Autor vor dem Terrorismus als “Geißel unserer Zeit”.

Als der Eiserne Vorhang zerriss – Begegnungen und Erinnerungen
Das Buch enthält 432 Seiten, 66 Abbildungen und eine Kaukasuskarte Preis: 29,90 Euro

Zum Autor:
Eduard Schewardnadse, geboren am 25. Januar 1928 in Mamati in Westgeorgien, als Funktionär in der Georgischen SSR in verschiedenen politischen Gremien tätig, wurde 1964 Innenminister, 1972 Erster Sekretär der KP der Georgischen SSR. 1985 zum Außenminister der Sowjetunion ernannt, unterstützte Eduard Schewardnadse die Perestroika und leitete eine neue Außenpolitik ein. Maßgeblich wirkte er 1989/1990 mit dem Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Hans-Dietrich Genscher, an der deutschen Wiedervereinigung mit. Im Dezember 1990 trat Eduard Schewardnadse vom Amt des Außenministers der Sowjetunion zurück und wurde erneut vom 20. November bis 21. Dezember 1991 Außenminister, bis zur Auflösung der UdSSR. 1992 wurde er erst Vorsitzender des Staatsrates in Georgien, später Staatspräsident bis zum Rücktritt im November 2003. Eduard Schewardnadse setzte sich für eine NATO-Mitgliedschaft und eine Westorientierung Georgiens ein.




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Nino Sologashvili
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