KINO:

Georgischer Sommer in der BROTFABRIK Berlin
Kunst- & Kulturzentrum, Caligariplatz, 13086 Berlin


02.06. – 08.08. 19.30 Uhr:
Der Baum der Wünsche [DREWO SHELANIJA]
UdSSR 1977 – 108 Minuten – DFR: Tengis Abuladse – K: Lomer Achwlediani – M: Bidsina Kwernadse, Jakow Bobochidse – mit Lika Kawtaradse, Sosso Dshatschwiliani, Sasa Kolelischwili

„Abuladse berichtet über die Bewohner eines Dorfes im vorrevolutionären Grusinien, das voller Narren und Träumer ist, die er mit der gleichen Zärtlichkeit und Achtung betrachtet, ob sie nun auf der erstarrten Vergangenheit beharren, die verheißende Veränderung herbeisehnen oder nach dem Zauberstein und dem ‚Baum der Wünsche’ suchen. Bei der Suche nach ihm kann man auch erfrieren…“ (Fischer Film Almanach 1980)


09.08. – 15.08.19.30 Uhr:
Einige Interviews zu persönlichen Fragen [NEJESKOLKO INTERWJU PO LITSCHNYM WOPROSSAM]

Frankreich 1980 – 117 Minuten – DF
R: Jean-Jacques Beineix – K: Philippe Rousselot – M: Vladimir Cosma – mit Wilhelmenia Wiggins-Fernandez, Frédéric Andreí, Richard Bohringer, Thuy An Luu, Jacques Fabbri, Chantal Deruaz

Nachdem der junge Postbote Jules heimlich ein Konzert einer von ihm abgöttisch verehrten Sopranistin mitschneidet, entspinnt sich um ihn eine wilde Verfolgungsjagd. Der Fan ahnt nicht, dass ein Gangsterboss in der Tonbandkassette ein Beweismittel vermutet, das ihn schwer belasten könnte. »Der Film verdichtet klassische Genre-Elemente mit mythisch-surrealen Motiven zu einer witzigen und einfallsreichen Persiflage auf die Extravaganzen der Konsumgesellschaft und die Ästhetik ihrer Werbung.« (Lexikon des internationalen Films) In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts lief »Diva« zu Recht unter der Rubrik »Kultfilm« – im Rahmen unserer Reihe »Cinéma Parisien« zeigen wir das Werk nun wieder auf der Leinwand.Mehr Informationen zum Festival: www.paris.brotfabrik-berlin.de


16.08. – 22.08.19.30 Uhr:
Pirosmani [PIROSMANI]

UdSSR 1969 – 81 Minuten – DF
R: Georgi Schengelaja – K: Konstantin Aprjatin – M: Wachtang Kuchanidsemit Awto Warasi, Surab Kapianidse, Rosalia Mintschin, Dawid Abaschidse

Filmische Biografie über den zu Lebzeiten unbekannt gebliebenen georgischen Maler Niko Pirosmanaschwili (1862-1918), der später als einer der Vorläufer der Naiven Malerei erkannt wurde. „Beim Drehen von ‚Pirosmani’ war mir bewusst, dass ich seine Malerei wiederbeleben wollte. Ich habe die Sprache meines Films nach seinen Gemälden konstruiert und seine Malerei auf die visuelle Sprache des Films direkt übertragen.“ (Georgi Schengelaja) Der sowjetische Ausnahmefilm besaß in der DDR Kultstatus und übte starken Einfluss auf Bildende Künstler wie Strawalde (Jürgen Böttcher) aus.


23.08. – 29.08.19.30 Uhr:
In Georgien
DDR 1987 – 100 Minuten – Dokumentarfilm

R: Jürgen Böttcher – K: Thomas Plenert

Angeregt durch die Bilder des Malers Pirosmani begab sich Jürgen Böttcher 1988 nach Georgien, um sich dort einen lang gehegten Traum zu erfüllen: „In Georgien“ ist sein Beitrag zum Kino der Langsamkeit geworden. In meditativen Plansequenzen nähert er sich einer fremden Region an, saugt geduldig Geräusche und Details ein, schwelgt in sonnendurchfluteten, farbenprächtigen Weiten voll sinnlicher Eindrücke. Dem Zuschauer schafft er damit große, assoziative Räume. „Dieser Film macht für mich fast die Hälfte alles Bisherigen aus.“ (Jürgen Böttcher)

SOURCE: www.brotfabrikberlin.de

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