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Russische Truppen riegeln das Kodori-Tal ab. Verschärft sich die Lage in Abchasien?

Attentat, Festnahme, Blockade und Spannungen in abtrünniger Teilrepublik Georgiens

In der abtrünnigen georgischen Teilrepublik Abchasien hat es nach Berichten georgischer Medien einen Attentatsversuch auf den international nicht anerkannten Premier, Alexander Ankqab, gegeben. Der international nicht anerkannte Premier überlebte den Anschlag leicht verletzt. Der Anschlag wurde mit einem Granatwerfer ausgeführt. Er ereignete sich bei Gudauta. Dort befindet sich eine russische Militärbasis. Auch der Fahrer des Wagens wurde leicht verletzt. Die international nicht Regierung der abtrünnigen Teilrepublik hat eine Belohnung von 20.000 Dollar zur Festnahme von Verdächtigen ausgesetzt. Etwa zur Zeit des Anschlags wurden drei junge Männer von Milizen der abtrünnigen Teilrepublik in der Konfliktzone festgenommen. Diese wurden am Mittag Ortszeit nach einem Verhör freigelassen. Ob es dabei erneut zur Anwendung von Gewalt kam, ist derzeit nicht bekannt. Die russischen Truppen in der abtrünnigen Teilrepublik Georgiens haben nach Angaben der Zentralregierung unterdessen damit begonnen, das von der Zentralregierung kontrollierte Kodori-Tal abzuriegeln. Nach Angaben des für die abtrünnigen Teilrepubliken zuständigen Staatsministers Merab Antadse haben die russischen Truppen die einzige Verkehrsverbindung zwischen dem oberen Kodori-Tal und dem Kernland Georgiens blockiert. Antadse bezeichnete in einer Stellungnahme das Vorgehen der russischen Truppen als illegal und unverantwortlich.

Bildnachweis: © Timo Vogt www.randbild.de & www.i-traxx.net

kodori + gorge (by Timo Vogt)

Quelle: Civil Georgia / Rustawi 2 – Georgien Nachrichten

http://www.georgien-nachrichten.de/index.php?rubrik=innenpolitik&cmd=n_einzeln&id=11515

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