WISSENSCHAFT:

Brief: Jahrbuch Aserbaidschanforschung
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie zur Zusammenarbeit an dem Projekt “Aserbaidschanforschung” einladen.
Aserbaidschan befindet sich in einem dynamischen gesellschaftlichen Umgestaltungsprozess. Aserbaidschan, das größte Land des Transkaukasien, steht heute im Fadenkreuz des internationalen Interesses. Wirtschaftlich ist es ein Land, das, bedingt durch große Erdölvorkommen und explodierenden Wirtschaftswachstum, Investitionen aus der ganzen Welt anzieht. Geostrategisch und geopolitisch bildet es die Brücke zwischen Europa, dem Nahen Osten und Zentralasien. Die mehrheitlich türkisch-muslimische Bevölkerung Aserbaidschans
orientiert sich heute vor allem an Europa.
Es ist für uns wichtig, diese Veränderungen durch wissenschaftliche Forschung zu begleiten und die Geschehnisse objektiv zu analysieren.
Wir haben uns als Herausgeber des “Jahrbuches Aserbaidschanforschung” die Aufgabe gestellt, die Ergebnisse dieser Forschung in regelmäßigen Abständen einer breiten und interessierten Leserschaft zugänglich zu machen. Mit aktuellen Schilderungen aus Politik, Gesellschaft,
Geschichte, Literatur und Sprache versuchen wir einen wichtigen Beitrag zum kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Dialog zwischen Aserbaidschan und der Bundesrepublik Deutschland leisten.
Die Idee, das Projekt Aserbaidschanforschung” ins Leben zu rufen, geht auf einen Vorwurf von Aserbaidschanexperten in Deutschland zurück, der darin bestand, dass man heutzutage sehr wenig wissenschaftliche Literatur von Forschern über Aserbaidschan in Deutschland kenne. Dadurch sei eine so genannte Lücke in diesem Bereich entstanden. Um diese Lücke ein wenig zu schließen, haben wir uns an die Arbeit gemacht:
Im Februar 2007 wurde ein Jahrbuch veröffentlicht, das nicht nur die Beiträge aserbaidschanischer Wissenschaftler, sondern auch die deutscher Forscher zu bzw. über Aserbaidschan beinhaltet. Die Beiträge sind in aserbaidschanischer, deutscher, englischer oder
französischer Sprache (siehe unten). 2008 wird die zweite Ausgabe des Jahrbuches “Aserbaidschanforschung” erscheinen, dafür brauchen wir die Unterstützung sämtlicher
Wissenschaftler.
Da das Jahr 2008 in Deutschland als aserbaidschanisches Kulturjahr angekündigt wurde, werden von vielen aserbaidschanischen Gesellschaften in Deutschland verschiedene Veranstaltungen angeboten, die unser Land der deutschen Gesellschaft näher bringen sollen. Die
Präsentation der zweiten Ausgabe des “Jahrbuches Aserbaidschanforschung” zu dieser Zeit, wäre eine gelungene Sache.
In der Zeit der Globalisierung wollen wir, junge Wissenschaftler in Deutschland, der Entwicklung unserer jungen Republik beistehen und zur Zusammenarbeit der deutschen und aserbaidschanischen Wissenschaftler unseren Beitrag leisten.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen könnten. Ihr Beitrag zu einem bestimmten Thema über Aserbaidschan würde nicht nur unser Jahrbuch, sondern auch den Fundus an Literaturquellen für Aserbaidschaninteressente erweitern. Wir würden sehr gern Ihren Beitrag im Jahrbuch für Aserbaidschanforschung veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen
die Herausgeber

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Aghayev, Mardan und Suleymanova, Ruslana (Hrsg.): Jahrbuch
Aserbaidschanforschung. Beiträge aus Politik, Wirtschaft, Geschichte und
Literatur. Band 1. Verlag Köster. Berlin 2007
ISBN-13: 978-3-89574-630-7
ISBN-10: 3-89574-630-4
ISSN: 1864-1679

Der 1. Band ist für 24,80 EUR über den Verlag zu beziehen:
http://www.blogger.com/www.verlag-koester.de

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Anschrift der Herausgeber:
JAF – Jahrbuch Aserbaidschanforschung
P.O.Box 250112
D-44739 Bochum
Germany
E-Mail:
jaf.aserbaidschan@gmail.com
Web:
http://jaf.jahrbuch.googlepages.com/

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