KULTUR:

Heute: Letzte Möglickeit
Fotoausstellung von Julia Mehls
Fotoausstellung05. – 25.6.07 Goethe-Institut Tbilissi

“Georgien, 2006” ist die direkte Fortsetzung meiner bisherigen Arbeiten. Auch diese Bilder besitzen weder sozialkritischen Charakter, noch versuchen sie, die aktuelle Gesellschaft wiederzuspiegeln.
Es sind Fotografien von zeitlosen, alltäglichen Motiven oder Situationen, die beim Betrachten oft eigene, private Erinnerungen wecken können. Der eigentliche Kontext verlierrt dadurch an Wichtigkeit; Bild und Gefühl versetzen den Betrachter an einen Ort ohne Namen und Datum.
Auf den ersten Blick erscheinen meine Motive häufig banal und nicht wert, fotografiert zu werden. Aber sie sind voller Poesie, da sie uns begleiten, ohne dass wir es wahrnehmen. Jeder lebt mit seinen Landschaften, Innenräumen, Möbeln, den alltäglichen Gebrauchsgegenständen, der Religion, den Tieren…

Sie sind unser Leben und das Erstaunliche hierbei ist, dass dies überall auf der Welt wiederzufinden ist. Dieser menschliche Aspekt der Kulturen fasziniert und begeistert mich. Die Formen, die Rituale, die Farben, die Tierarten mögen sich unterscheiden, die Essenz aber bleibt gleich und die Gründbedürfnisse sind in jeder Kultur dieselben. Dies aufzuzeigen ist meine Absicht,” Julia Mehls .

Julia Mehls
geboren 1975 in Heidelberg
1998-2002 Fotografiestudium am IEFC (Instituto de Estudios fotográficos de Catalunya), Barcelona
Seit 2003 als freischaffende Fotografin und Lehrerin der Fotografie in Barcelona tätig
Zahlreiche fotografische Projekte, besonders hervorzuheben sind: “Zeimbekiko” (Griechenland), “Saudade” (Venezuela/Brasilien) und “Georgien, 2006”.
Teilnahme an mehreren Gemeinschaftsausstellungen.

Quelle: http://www.goethe.de/ins/ge/tif/de2350590.htm

Advertisements

About this entry