FOTOREPORTAGE:

Pankisi-Tal mit Flüchtlingen aus Tschetschenien

Das Pankisi-Tal befindet sich im Nordosten Georgiens an der russisch-georgischen Grenze neben Tschetschenien und Daghestan. Das Tal hat eine Länge von 34 Kilometern. Die Bevölkerungsgruppe der Kisten ist mehrheitlich im Pankisi-Tal vertreten und gehört zur ethnischen Familie Tschetschenen.

Sieben Dörfer befinden sich im Pankisi-Tal: Duisi, Jokolo, Kvemo Omalo, Birkiani, Dzibakhevi, Shua Halatsani und Zemo Halatsani. In den Jahren 1998-1999 haben wahabitische Islamisten Aktivitäten in der Region entwickelt: eine wahabitische Moschee wurde errichtet.

Seit dem Beginn des zweiten Tschetschenienkrieges sind etwa 7.000 Flüchtlingen aus Tschetschenien in die Pankisi-Schlucht gekommen. Die Pankisi-Schlucht ist mit tschetschenische “Boeviken”, Waffenhandel und als Zufluchtsort für Kriminelle aus Georgien bekannt geworden. Zur Zeit wohnen mehr als 1300 Flüchtlingen in Pankisi-Tal.


Photos and Text on June 21, 2007 by kaukasreport


Links zum Pankisi-Tal:
* Georgia’s Pankisi Gorge (Georgia.s Pankisi Gorge: An Ethnographic Survey. By Shorena Kurtsikidze and Vakhtang Chikovani)
*
Die Kisten von Pankissi – georgische Patrioten tschetschenischer Abstammung
“Refugee Day” in the Pankisi Gorge
Author: Pawel Wargan (Georgia Today)
The village of Duisi is one of many villages in the Pankisi region that hosts a large number of Chechen refugees. It is a mixed community. Before the arrival of the refugees, the village was mainly inhabited by descendants of ethnic Chechens (known as Kists) and is now inhabited by Chechens, Kists and ethnic Georgians. Despite this diversity, the village population is not as varied as it once was.
Full Story…
Advertisements

About this entry