Aus Anlass des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai
Reporter ohne Grenzen und die Heinrich-Böll-Stiftung laden ein zur Podiumsdiskussion:
Blinder Fleck Tschetschenien?
Zur (Un)Möglichkeit freier Berichterstattung.

Mittwoch, den 2. Mai 2007, 19.00 Uhr
Ort: Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Hackesche Höfe, Vorderhaus, 5. O.G. (Galerie),
Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin

Mit
* Magnat Abdulajewa, tschetschenische Journalistin (u.a. Nowaja Gazeta), mußte 2004 aus Tschetschenien fliehen

* Barbara Lehmann, war als freie Journalistin (u.a. Die Zeit, Vanity Fair, WDR) 2004 und 2007 mehrere Wochen in Tschetschenien
* Sabine Adler, DeutschlandRadio, ehemalige Russland-Korrespondentin, hat für ihr Buch “Ich sollte als schwarze Witwe sterben” viele Jahre in Tschetschenien recherchiert. Mitglied bei Reporter ohne Grenzen.

Moderation: Miodrag Soric, Chefredakteur Hörfunk Deutsche Welle, Vorstand Reporter ohne Grenzen

Der zweite Tschetschenien-Krieg ist offiziell seit dem Frühjahr 2000 beendet. Von demokratischen Strukturen ist das Land jedoch weit entfernt. Die Machthaber verstehen es weiterhin, die internationale Öffentlichkeit weitgehend auszusperren. Eine Berichterstattung in und aus Tschetschenien ist nur sehr eingeschränkt möglich.
Welche Informationen stehen der Bevölkerung unter diesen Bedingungen zur Verfügung? Und welches Bild gewinnen wir so von der Region? Können wir uns über aktuelle Entwicklungen informieren oder halten wir an alten Eindrücken fest?


Informationen unter:
Reporter ohne Grenzen:
kontakt@reporter-ohne-grenzen.de,
Tel.: 030/6158585
Heinrich-Böll-Stiftung Referat Südosteuropa/Osteuropa/Kaukasus:
rg_osteuropa@boell.de
Doppeleinladungen bitten wir zu entschuldigen.

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