Über die Religionsgemeinschaft des Bahaismus im Kaukasus – drei Artikel in dem Magazin CauCaz.com

Photograph of Baha’u’llah scanned from William Miller’s “The Baha’i Faith: Its history and teachings.” page 83. (Better quality scan than the other two available on the wiki. All three images have the same paper source.)
Image is free of all copyright, as it is a photograph taken in the Ottoman Empire in 1868.


Wer sind die Baha’i im Kaukasus? {1/3}
Artikel erschienen am 12/02/2007
Die Glaubensgemeinschaft der Baha’i ist zweifellos die bescheidenste der kulturellen und religiösen Komponenten des Kaukasus. Dennoch hat sie heutzutage dort Zuwachs, vor allem in Aserbaidschan und in geringerem Maße in Georgien. Kurz nach ihrer Entstehung Mitte des 19. Jahrhunderts in Persien, an den Grenzen des russischen und des osmanischen Reiches, fanden ihre Gläubigen Zuflucht im Kaukasus, um der Repression in ihrem Ursprungsland zu entfliehen. Obwohl es die Religion der Baha’i seit mehr als 150 Jahren in der Region gibt, ist sie der Bevölkerung vor Ort immer noch kaum vertraut und Gegenstand zahlreicher Fantastereien. Auch wenn die Gemeinschaft der Baha’i eine gewisse Erneuerung erfährt, die durch Verbindungen ins Ausland erleichtert wurde, so bringt die zunehmende Vermischung von nationaler und religiöser Identität in Aserbaidschan doch eine Vermischung des Baha’iismus mit dem nationalen und offiziellen Islam mit sich, so wie er von den religiösen Kontrollinstitutionen, die der postsowjetische Staat eingerichtet hat, propagiert wird. – Wir beginnen mit dieser Ausgabe eine dreiteilige Untersuchung.
Der ganze Text: http://www.caucaz.com/home_de/breve_contenu.php?id=221

Die Baha’i im Kaukasus: Von der russischen Toleranz zur sowjetischen Repression {2/3}
Artikel erschienen am 18/02/2007
Zum Zeitpunkt der Entstehung des Baha’iismus war Russland im Iran und entlang der gemeinsamen Grenze politisch und militärisch schon sehr präsent. Geleitet von einer imperialen Politik, die Russland in Konkurrenz zur englischen Krone brachte, interessierte man sich sehr genau für das, was sich im Iran abspielte, denn Russland unterhielt dort als eine der wenigen europäischen Mächte eine ständige diplomatische Vertretung. {1} Deshalb war man in Moskau informiert über die Vorgänge im Nachbarland, auch im Bereich der politisch-religiösen Ideen.
Der ganze Text: http://www.caucaz.com/home_de/breve_contenu.php?id=222

Die Bahai’ im Kaukasus: das unabhängige Aserbaidschan {3/3}
Artikel erschienen am 09/04/2007
Wie für alle anderen Religionen auch war das Ende der Sowjetära für die Bahai’ gleichbedeutend mit wiedergewonnener Religionsfreiheit. Der Kampf gegen die Religionen war zur Zeit der Sowjetunion jedoch mit einer solchen Vehemenz geführt worden, dass es Ende der 90er Jahre noch gerade einmal 2000 Bahai’ gab. 15 Jahre später ist ihre Zahl ziemlich exakt gleich hoch. Wie die übrigen Religionen auch befindet sich der Bahaismus in einem Erneuerungsprozess, der auf dem Zusammenwirken innerer und äußerer Entwicklungen beruht.
Der ganze Text: http://www.caucaz.com/home_de/breve_contenu.php?id=233

Von Bayram BALCI (Direktor des Institut Français d’Etudes sur l’Asie centrale (IFEAC) in Taschkent) und Azer JAFAROV (Baku)
Ubersetzt von Gudrun STAEDEL-SCHNEIDER und Barbara GRABSKI

Links (von Bernhard Peter)

Kalender der Baha’i-Reigion: Der Kalender der Baha’i
Feste der Baha’i-Reigion: Feste der Baha’i – Jahresübersicht
Architektur der Baha’i-Reigion: Der Lotustempel der Baha’i in Delhi und die Bedeutung seiner Architektur


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