Der Oligarch Badri Patarkatsischwili zieht sich aus Georgien zurück
Artikel erschienen am 21/03/2007 (CauCaz.com)
Von Nicolas LANDRU in Tbilissi
Übersetzt von Fiona GUTSCH

Badri Patarkatsischwili, einer der bekanntesten georgischen Oligarchen, hat Georgien verlassen. Am 5. März ließ er aus London verlauten, dass er definitiv das Land verlassen und seine Geschäfte „von Georgien in den Westen“ verlegen wolle. Der Millionär, dem ein bedeutender finanzieller wie medialer Einfluss nachgesagt wird, ist Mitinhaber einer der wichtigsten Mediengruppen im Land, Imedi, der ein Radio- und ein Fernsehsender gehört.

Mehr: So zweideutig und umkehrbar auch die Entscheidung des Oligarchen ist, fügt sie der Wirtschaft des Landes doch einen schweren Schlag zu. Patarkatsischwili war einer der dynamischsten Förderer, er hatte seit 2001 mehrere Millionen Dollar in Georgien investiert. Zweifellos ist es ein schlechtes Zeichen für die politische Situation eines Landes, das im Kaukasus führend im Bereich Demokratisierung und Liberalisierung ist. Das Klima im Land scheint für Geschäfte nicht ganz so positiv zu sein, wie es die Regierung gerne darstellen würde.

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