WISSENSCHAFT:
Russland – Georgien – Tschetschenien
Der Konflikt um das Pankisi-Tal (1997-2003)
Von Rau, Johannes
Jahr: 2005 Seitenzahl: 160Sonstiges: erscheint 06/2005
Wissenschaftsverlag Dr. Köster Berlin
80 km lang ist die im dicht bewaldeten Gipfelgebiet des Kaukasus verlaufende Grenze zwischen Tschetschenien und Georgien. Auf georgischer Seite siedeln im direkt angrenzenden Pankisi-Tal Tschetschenen des taip Kisti. Immer wieder warf die russische Regierung Georgien vor, im Pankisi-Tal Nachschubbasen der tschetschenischen Freiheitskämpfer zu dulden. Russische Kampfhubschrauber griffen mehrfach Ziele im Tal an.
Der Kaukasus-Experte Professor Johannes Rau aus Kasachstan untersucht in seiner Studie die Hintergründe des georgisch-tschetschenisch-russischen Konfliktes um das strategisch wichtige Pankisi-Tal, wo sich das Schicksal Tschetscheniens und des gesamten Nordkaukasus entscheiden könnte.
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Der Nagorny-Karabach-Konflikt (1988-2002)
Ein Handbuch
Von Rau, Johannes
Jahr: 2003 Seitenzahl: 160 Wissenschaftsverlag Dr. Köster Berlin
„… wissenschaftliche akribische Darstellung des Nagorny-Karabach-Konflikts …“(marineforum, 3/2004)

1988-1994 tobte die heiße Phase dieses blutigen Krieges zwischen Armenien und Aserbaidschan um das auf aserbaidschanischem Gebiet liegende autonome Gebiet Nagorny-Karabach, das mehrheitlich von Armeniern bewohnt war.
Im Verlaufe dieses Krieges, der von Pogromen und gnadenlosen ethnischen Säuberungen auf beiden Seiten begleitet wurde, kamen 17.500 Armenier und 25.500 Aserbaidschaner um. 900.000 Aserbaidschaner und 300.000 Armenier wurden zu Flüchtlingen. Armenien hält immer noch ein Fünftel des Territoriums Aserbaidschans besetzt.
Alle zumeist halbherzig vorgetragenen nationalen und internationalen Vermittlungsbemühungen sind bisher gescheitert. Prof. Dr. Johannes Rau weist eindrucksvoll nach, dass der Nagorny-Karabach-Konflikt der am schwierigsten zu lösende Konflikt im Transkaukasus ist.
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Vorwort des Herausgebers: Kein Friede um Nagorny-Karabach …………………………. 5
Der Nagorny-Karabach-Konflikt als Sonderkategorie von ethnischterritorialen
Konflikten ………………………………………………………………………………………………… 7
Kleine Landeskunde von Nagorny-Karabach …………………………………………………. 10
2. Die regionalpolitische Kräftekonstellation im Nagorny-Karabach-Konflikt ……… 20
2.1. Die Position der regionalen Altrivalen Türkei und Iran ……………………………… 20
2.1.1. Die Position der Türkei ……………………………………………………………………… 20
2.1.2. Die Position des Iran ………………………………………………………………………… 23
2.2. Die Position der ehemaligen Sowjetunion, der GUS und Russlands ……………… 26
2.3. Die Position Europas, der UN und der USA …………………………………………….. 34
2.4. Die Position der armenischen Diaspora …………………………………………………. 40
3. Pogrome und die politisch-soziale Lage der Rivalen …………………………………… 43
3.1. Pogrome ………………………………………………………………………………………….. 43
3.2. Die Lage Armeniens …………………………………………………………………………… 47
3.3. Die Lage Aserbaidschans ……………………………………………………………………. 57
4. Der militärische Kampf in und um Nagorny-Karabach ……………………………….. 78
4.1. Kriegerische Auseinandersetzungen und der zerbrechliche Waffenstillstand ……………………………………………………………………………………….78
4.2. Kampfmittel und Waffen …………………………………………………………………….. 87
5. Mangelnde Kompromissbereitschaft zur Konfliktlösung …………………………….. 90
6. Der komplizierteste Konflikt im Transkaukasus …………………………………………. 94
7. Nagorny-Karabach, Armenien und Aserbaidschan in Daten (1804-2002) ……. 97

Seite
Anhang
Auswahlbibliographie ……………………………………………………………………………. 119
Dokumente …………………………………………………………………………………………. 127
Register
Parteien, Bewegungen, Vereine und Organisationen, die in den Nagorny-
Karabach-Konflikt verwickelt waren ………………………………………………………… 132
Kleines biographisches Lexikon der in den Konflikt verwickelten
Personen …………………………………………………………………………………………….. 135
Personenregister ………………………………………………………………………………….. 141
Politisch-geographisches Register …………………………………………………………… 143
Sachregister ………………………………………………………………………………………… 146
Abkürzungsverzeichnis …………………………………………………………………………. 148
Dank …………………………………………………………………………………………………… 149
Abbildungsverzeichnis ………………………………………………………………………….. 149
Der Autor ……………………………………………………………………………………………. 150

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Der Dagestan-Konflikt und die Terroranschläge in Moskau 1999
Ein Handbuch
Von Rau, Johannes
Jahr: 2002 Seitenzahl: 148 Wissenschaftsverlag Dr. Köster Berlin
„… jedem zu empfehlen, der sich ohne großen Zeitaufwand über Ablauf, Wesen und die politischen Kräfte des Dagestankonflikts informieren will.“ (Orient 2003/1)
Anfang August 1999 marschierte eine tschetschenisch-dagestanische Miliz unter Führung Schamil Bassajews in der Kaukasusrepublik Dagestan ein und rief die Bevöl-kerung zum Aufstand gegen Russland auf.
Doch das wichtigste Ziel des Überfalls war die Unterbrechung der Erdölpipeline von Baku über Dagestan nach Noworossisk. Im „Great Game“ der USA mit der Russischen Föderation um die Kontrolle der Erdölfelder in Mittelasien drohte Moskau eine strategische Niederlage.
Bassajew wurde zurückgeschlagen und Anfang September 1999 erschütterte dann eine Welle von Sprengstoffanschlägen gegen Wohnhäuser in Moskau und anderen russischen Städten die Föderation. 300 Menschen starben. Die russische Regierung machte die tschetschenischen Mudjahedin für die Terroranschläge verantwortlich. Russische Truppen marschierten in Tschetschenien ein. Der bis zum heutigen Tag andauernde Zweite Tschetschenien-Krieg begann.
Prof. Dr. Johannes Rau, russlanddeutscher Kaukasusexperte aus Kasachstan, untersucht die Hintergründe des Machtkampfes um Dagestan. Wusste die russische Regierung von dem geplanten Überfall Bassajews? War der Inlandsgeheimdienst FSB an den Terroranschlägen beteiligt? Wer provozierte Bassajew zu dem Überfall unmittelbar vor den Präsidentschafts- und Dumawahlen? Warum schloss sich die Bevölkerung Dagestans nicht in ihrer Mehrheit den Mudjahedin an, sondern kämpfte freiwillig auf der Seite der russischen Truppen?
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Mitten im „Great Game“. Vorwort des Herausgebers …………………………….. 7
1. Zur Vorgeschichte des Überfalls. Die schwierigen Beziehungen
zwischen Dagestan und Tschetschenien …………………………………………….. 11
1.1 Der Vielvölkerstaat Dagestan ……………………………………………………… 11
1.2 Zur Vorgeschichte des Überfalls …………………………………………………. 18
1.3 Die komplizierten Beziehungen zwischen Dagestan und Tschetschenien 19
2. Dagestanische Ethnien: Dominierende Verhältnisfaktoren und Modelle
der Konfliktschlichtung ………………………………………………………………….. 22
2.1 Kleine dagestanische Landeskunde ……………………………………………… 22
2.2 Historische Besonderheiten ………………………………………………………. 25
2.3 Einige interethnische Probleme und Modelle der Konfliktschlichtung . 26
3. Politik, Islam und Islamismus in Dagestan und Tschetschenien …………. 36
3.1 Politik und Islam in Dagestan …………………………………………………….. 36
3.2 Wahhabiten in Dagestan und Tschetschenien (1997-2000) …………….. 37
4. Die Ursachen des Überfalls auf Dagestan und ihre propagandistische
Ausnutzung …………………………………………………………………………………. 49
4.1 Die Konfliktursachen ………………………………………………………………… 49
4.2 Die islamische Solidarität mit dem Freiheitskampf der Kaukasusvölker
und deren Besonderheiten in Dagestan ……………………………………………… 55
4.3 Die propagandistische Ausnutzung …………………………………………….. 60
5. Die Terroranschläge in Moskau und anderen russischen Städten und
deren Auswirkungen auf die Duma- und Präsidentschaftswahlen ………….. 65
5.1 Einige Folgen des Überfalls ……………………………………………………….. 65
5.2 Die Menschenrechtsverletzungen gegen Kaukasier nach den Terroranschlägen
in Moskau ………………………………………………………………………………….. 65
5.3 Chronologie der Sprengstoffanschläge und Explosionsunglücke in
Russland (1999-2001) ………………………………………………………………….. 72

Seite
6. Die Kampfhandlungen in Dagestan ………………………………………………. 82
6.1 Das Problem der offenen Grenze zwischen Dagestan und
Tschetschenien …………………………………………………………………………… 82
6.2 Die Streitkräfte der Russischen Föderation im Abwehrkampf gegen
die Miliz Bassajews und die dagestanische Opposition ……………………….. 83
6.3 Die Bassajew-Miliz im Dagestan-Krieg ……………………………………….. 91
6.4 Waffen und Taktik ………………………………………………………………….. 93
6.5 Verluste ………………………………………………………………………………. 94
7. Dagestan in Daten …………………………………………………………………… 98
Anhang
Auswahlbibliographie ………………………………………………………………… 115
Dokumente – Veröffentlichungen …………………………………………………. 121
Register
Parteien, Bewegungen, Vereine, Organisationen, die in Dagestan
während des Überfalls tätig waren ………………………………………………… 125
Kleines dagestanisches biographisches Lexikon einschließlich der in den
Überfall verwickelten Personen ……………………………………………………. 127
Personenregister (ohne Dagestaner) ……………………………………………… 135
Politisch-geographisches Register ………………………………………………… 138
Sachregister ……………………………………………………………………………… 144
Abkürzungsverzeichnis ………………………………………………………………. 146
Abbildungsverzeichnis ……………………………………………………………….. 146
Der Autor …………………………………………………………………………………. 147

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